Am Ende, diese unbeschreibliche Szene mit der Lampe, wie er sie über den Boden trägt, in die Zimmer hinein, in die Morde hinein; wie die Sequenz und Schnittfolge völlig fließend bleibt, ohne, dass die Tötungen gezeigt werden. Dann die letzten Momente, genau jetzt, wo alles gesagt, das äußerste Extrem erklommen ist. Nicht ohne Hoffnung, das fiel mir jetzt zum ersten Mal auf. Wirklich nicht ganz ohne Hoffnung. Jedoch im letzten Bild bleibt der Blick der versammelten Menschen im Nichts haften, in der Leere des Restaurants, aus dem Yvon geführt wird. Erst hier - in dieser maßlosen Auslöschung alles Falschen, Echten, Guten, Bösen, Schuldigen und Unschuldigen - scheint die Welt wieder zur Ordnung, zum Fluss zu finden. Vielleicht darf man sagen, dass auch dies eine Art verzweifelten jansenistischen Blickens ist: Gnadenreiche Gesamtvernichtung. Ohne Anschauung.
Posted by Janis at 29.10.04 00:22 | TrackBack| Sun | Mon | Tue | Wed | Thu | Fri | Sat |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 |