Mir scheint, gute Horrorfilme brauchen ein Maß. So denn ihre Intention noch der eigentliche horror (als Schaudern) sein sollte, verfehlen sie durch Maßlosigkeit ihr Ziel, weil zumindest der real horror durchaus mit Furcht und Mitleid arbeitet. Maßlosigkeit nicht in Bezug auf die Darstellung von Gewalt etc., sondern in Bezug auf den Grad an letztlicher Vernichtung, markiert beim Betrachter den Übergang vom sinnlich-primitiven Fürchten zum Reflektieren - und beim Film vom Horror zur Groteske. Nur, wenn wenigstens ein kleiner Strahl von Maß, von Nicht-Beliebigkeit durch den Film geht, kann man "mitgehen". Jedoch fürchtet es sich schlecht vor der Explosion der Sonne.
Vor zwei Tagen das Dawn of the Dead-Remake angeschaut.
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