
Dies also habe ich mir heute gekauft und mich dabei mit perplexer Verwunderung unter den weiteren Ausgaben derselben Reihe (Continuum Impact - Changing Minds, aus dem Londoner Continuum-Verlag) umgesehen. Dabei kam ich mehr und mehr zu der Überzeugung, auf den Deleuze-Titel unter anderem wohl deshalb zurückgegriffen zu haben, weil ich zum Beispiel die verfügbare Schrift von Paul Ricoeur (mit dem ich mich in der nahen Zukunft viel lieber beschäftigen würde; aber Time and Narrative I hatte ich ohnehin vor einiger Zeit in relativ "unverfänglicher" Aufmachung bestellt) so beim besten Willen nicht im Regal wollte stehen haben:

Der Gipfel an groteskem "Gestaltungswillen" wird damit aber noch keineswegs erreicht:

Wer nun aber denkt, Hakenkreuze, Totenköpfe, Muskelfasern, Blut und Fabelwesen seien in dieser Reihe nur den vornehmlich französischen Radikalen des (Post)strukturalismus, also den Herren Deleuze, Bataille, Derrida oder Foucault vorbehalten, der irrt nicht unerheblich. Heidegger etwa teilt sich in dieser Welt wohl die Zielgruppe mit... ja, Westernfilmen?

Werfen Sie spaßeshalber auch einen Blick auf die Gestaltungen für die Theologen in dieser Reihe (Karl Barth und Martin Buber), ebenso Derrida und vor allem Horkheimers Eclipse of Reason. Die Hölenmalerei für Gadamer ist im Kontext des Hauptaugenmerkes seiner Werke auch niedlich. Wilde Wallungen an Häßlichkeit.
Posted by Janis at 22.12.05 17:17Ich finde die eigentlich allesamt recht hübsch :P
Posted by: Thomas at 23.12.05 15:11| Sun | Mon | Tue | Wed | Thu | Fri | Sat |
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