31.03.04

Neue Dimensionen

Gerade eine eMail bekommen.
Absender: editor@film-philosophy.com

Ich öffne die Mail. Darin bloß das Wort "her", im Anhang eine *.zip-Datei mit dem Namen "material_wife".

Haha.

Posted by Janis at 23:45 | Comments (0) | TrackBack

sarkozy.bmp

Weltherrschaft.

(Quelle)

Posted by Janis at 21:16 | Comments (2) | TrackBack

30.03.04

US-Rezeption von Dogville Part II

Dieses Soundfile mit Kommentaren zum Film von Ebert und Roeper ist geradezu unsäglich borniert. Die beiden Herren sehen scheinbar sowieso nur, was sie (nicht) sehen wollen.

Posted by Janis at 17:35 | Comments (0) | TrackBack

29.03.04

US-Rezeption von Dogville Part I + neuer Filmkanon

Hier eine recht einseitige und kaum das Potential des Films ertastende Kritik von David Edelstein zu Dogville, die fast stellvertretend steht für die amerikanische Presselandschaft, welche (mit der Ausnahme von Jim Hoberman in einer jüngeren Ausgabe von Sight & Sound) wenig auf die filmtheoretischen Dimensionen von von Triers Film einzugehen bereit scheint.
Die kritische Rezeption in Deutschland war da nachdenklicher und weitergehender, vor allem in formalästhetischer Hinsicht. Genannt seien Knörer hier und Seeßlen hier.

(Edelsteins Kritik via greencine daily)


Außerdem gefunden (via verflixt und zugenewst!): Den Filmkanon des österreichischen Magazins Profil, bzw. den von einer Reihe an "Kennern", die Profil befragt hatte. Darunter Taubin, Karmakar, Haneke, Scorsese, Hoberman, Jones, Thomson, Andrew etc.
Ehrliche Meinung: Das Ding ist gar nicht so schlecht.

Posted by Janis at 16:33 | Comments (0) | TrackBack

Gestern in Berlin viel geschlendert und einiges an Zeit totgeschlagen.
Auf dem Bücherflohmarkt vor der Humboldt-Uni Das Marcel Proust Lexikon von Philippe Michel-Thiriet in der gebundenen Ausgabe für 20 Euro erstanden. Nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber wenn man es denn schon gleich mitnehmen kann.
Überhaupt ist dieser Flohmarkt ein schöner Ort, an dem Deleuze / Guattari friedlich neben SF-Literatur aus DDR-Tagen und Winkler Dünndruck neben Groschenromanen existieren darf. Echtes Menschheitsgedächtnis, möchte man fast sagen.

Im Arsenal dann eine Weile auf dieser kleinen Bank vor dem Eingang zu den beiden Kinos gesessen. Eine Frau vom Personal ruft von der Tür aus: "19:00 Uhr Godard fängt jetzt an." Einige Leute eilen dann noch im Laufschritt in den Saal.
Ich warte auf den Shimizu-Film, sitze und lese im FDK-Heft über die anstehende kleine Retrospektive in Erinnerung an Jean Rouch. Dabei denke ich daran, dass das Arsenal eigentlich vielleicht das perfekte Programmkino sein könnte, wären da nicht die bisweilen chronisch verirrten und sichtlich genervten Mitarbeiter ("Hallo, ich hatte eine Karte vorbestellt für die Vorstellung von Notes of an Itinerant Performer von Shimizu heute." - "Wie bitte? Für was?") und... die Wasserhähne auf den Toiletten, die eher etwas von Hochdruckreinigern haben. Ansonsten aber hatte Bordwell verdammt recht, als er bei einem Vortrag vor einiger Zeit im Arsenal mal sagte, dass es ein Tempel der Filmkultur sei.
Ein bisschen Cinémathèque-Gefühl dann sogar in dem kleinen Kino 2 mit seinen schwarzen Ledersesseln und dem einfach nur "film screening" (und nicht "event") schreienden Ambiente. Dazu passend dann irgendwie auch das schwarzweiße Licht, wie es - von der Leinwand reflektiert - die Silhouetten der ins Bild hineinragenden Köpfe zum Strahlen brachte. Dass man das Helle auf den Gesichtern der Zuschauer von hinten sehen kann, das ist mir bislang in keinem anderen Kino so aufgefallen. Und doch verbinde ich es unweigerlich mit dem Anschauen von Filmen, mit dem Lichtspielhaus. Wahrscheinlich habe ich es so schon in einem Film gesehen.

Posted by Janis at 01:10 | Comments (0) | TrackBack

28.03.04

Gestern, kurz bevor ich einschlief, dachte ich an etwas, was ich hier noch unbedingt schreiben wollte und verschob es auf heute. Jetzt erinnere ich mich nicht mehr.
Ich bin überzeugt, dass das ein Verlust ist. Wenn schon für niemanden sonst, dann wenigstens für mich.

Posted by Janis at 13:33 | Comments (0) | TrackBack

Schrille Töne

Mein Gott, bin ich froh, das hier zwar auch alles hören zu können, mich aber davon trotzdem nicht unbedingt gestört zu fühlen; geschweige denn, Kopfschmerzen zu bekommen.
Manche sind wirklich gestraft.

Posted by Janis at 05:19 | Comments (0) | TrackBack

27.03.04

Bach, Berlin, Kino

Heute live in meiner Behauptung bestätigt worden, dass John Eliot Gardiners Bach-Zugriff trotz neuer Erkenntnisse in der Bach-Forschung noch immer seine Berechtigung habe.
Die h-Moll Messe jedenfalls, die er mit den English Baroque Soloists und dem Monteverdi Choir heute im Kaiserdom in Königslutter spielte, war zwar alles andere als OVPP ("one-voice-per-part"), wie es nach heutigen Erkenntnissen wohl Bachs Intentionen entspräche (und unter anderem ja auch von Parrott und Junghänel sehr überzeugend praktiziert wird), jedoch wurde jenseits aller musikhistorischen Präzision ein Geist lebendig, der mir sehr viel mehr zählt: Eine strahlende Freude an und in dieser Musik nämlich; eine Vorstellung, die nicht den kleinsten Ansatz von überroutiniertem "Herunterspielen" hatte, sondern so aufregend und überzeugend war, als brächten die Musiker das Werk erstmals in ihrem Leben zusammen zur Aufführung. Gleichzeitig war das Zusammenspiel geprägt von einer enormen Erfahrung miteinander, Chor und Orchester nahezu perfekt aufeinander abgestimmt und sagenhaft transparent.
Gardiners Wahl der Tempi hielt eine durchgehende Spannung aufrecht, praktisch nie wurden Passagen zu sehr gestreckt oder durch ein zu schnelles Weitergehen ihrer berückenden "Jenseitigkeit" beraubt.
Wundervoll und mitnehmend das blanke, jedoch zutiefst trauervolle und zurückgenommene Entsetzen des "Crucifixus". Diese Ernüchterung und Verzweiflung, die Leere, die Stille und dann sofort der Ausbruch in den jubelnden Ruf des "Et Resurrexit". In solchen Momenten sind Gardiner und seine wie eigentlich immer technisch perfekten Musiker kaum zu übertreffen.
Schön war das alles. Sehr sogar.


Morgen dann mal wieder Berlin. Notes of an Itinerant Performer von Hiroshi Shimizu im Arsenal. Zu traurig, dass dies wahrscheinlich der einzige Shimizu-Film ist, den ich in absehbarer Zeit zu Gesicht bekommen werde. Besser als nichts ist das aber natürlich allemal.

Posted by Janis at 23:42 | Comments (0) | TrackBack

25.03.04

Vorfreude

Gerade vorbestellt: Diese (erste) DVD zu Twentynine Palms, dem neuen Film von Bruno Dumont.
Nach meiner großen Zuneigung zu Dumonts ersten beiden Filmen, La Vie de Jésus (1997) und L'Humanité (1999), zählt dieser unbedingt zu den aktuellen Filmen, die ich kaum erwarten kann.
Vor allem, wenn man liest, wer diesen Film alles hasst und wer ihn liebt.

Posted by Janis at 21:23 | Comments (0) | TrackBack

21.03.04

Die Freude trübt, bedenken zu müssen, dass es auch immer noch einen Rückweg anzutreten gibt.

Posted by Janis at 17:29 | Comments (0) | TrackBack

Schön.

So viele Filme, die ich so (via new filmkritik, via sofa) gerne einmal dargestellt sehen würde.

Posted by Janis at 03:16 | Comments (0) | TrackBack

Direkt gesagt...

... fällt mir knapp 30 Stunden nach der Sichtung auf, dass mein Kommentar zu Die Passion Christi sogar noch zu freundlich klingt.

Posted by Janis at 03:04 | Comments (0) | TrackBack

20.03.04

zum film: The Passion of the Christ (2004) von Mel Gibson

Das Hauptproblem von Gibsons auf eigentlich fast unnötige Weise kontrovers diskutiertem Film liegt in seiner formalen Ästhetik, die an sich einfach archaisch ist. "Traditionalistisch" eben, wie Gibson es selbst nennen möchte. Oder halt auch: Fundamentalistisch.
Es wird eine Bildersprache etabliert, die als solche so überwältigend und beeindruckend ist, dass der Zuschauer kaum anders kann, als sich involviert und hereingerissen zu fühlen: Wenn am Ende die Seite Jesu mit der Lanze durchbohrt wird, um die Sicherheit seines Todes darzustellen, dann schneidet Gibson bewusst auf eine Perspektive, die den Regen aus Blut quasi direkt auf die Kamera und damit auf uns herunter prasseln lässt. Eine Form von aussichtsloser und unerbittlich apodiktischer Nähe wird hier am deutlichsten zelebriert. Wir stehen unter dem Blute Jesu. Zweifel ausgeschlossen. Der Film lässt natürlich keine Hohlräume für die eigene Reflexion des Betrachters zu, er "verplättet" bewusst. Man mag das zurückführen auf Gibsons fundamentalistische Glaubenssicht, auch mag man ihm seine Rigorosität und Konsequenz anrechnen, aber man kann schwerlich behaupten, dass dies nicht immer auch die Diktion eines Propagandafilms ist, der gezielt arbeitet mit allen Mitteln moderner Filmtechnik (Zeitlupen, pathetischer Musik, effektvollen Großbildern) um explizit einzunehmen und für sich zu gewinnen. Hierin bekommt der Film den Charakter einer Waffe, eingesetzt für eine banale Form der "Missionierung" durch die Empathie mit dem oberflächlichen Leiden und Geschundensein des Körpers.

Was quasi "filmpolitisch" an Die Passion Christi problematisch ist, muss das noch lange nicht für einen Gläubigen sein. Aber das wird er spätestens da, wo Gibson beginnt, die bisweilen hilflos wirkenden Rückblendeneinschübe mit Elementen der Lehre Jesu zu kontrastieren mit den Bildern der Kreuzigung im direkten Gegenschnitt. Das will nie so recht zusammenpassen: Die Botschaft von der Feindesliebe und Gibsons auf die Spitze getriebenes Weiden an der römischen Folterlust, die er mit hässlichen, vor Erregung sabbernden Gesichtern, Grinsen und Schreien darstellt. Hier wird Hass gesät durch die Bildselektion. Man hat das Gefühl, als wolle Gibson eine irdische Unmöglichkeit der Feindesliebe implizieren, als halte er da selbst nicht unbedingt viel von. Noch deutlicher wird dies, wenn Gibson einen Raben dazuerfindet, der sich auf den Jesus verhöhnenden Mitgekreuzigten niederlässt und diesem - als ein ausdrücklicher Akt der Rache - das Auge aushackt. Da liegt Genugtuung in diesen Bildern, tiefe Befriedigung über das Leid des "Falschliegenden", ein zufriedenstellendes Niederschmettern "dummen Geredes" durch göttliche Intervention.
Das - ganz ehrlich - hat wenig zu tun mit christlichem Denken. Wenigstens nicht mit dem, das ich selbst bemühe.

Posted by Janis at 00:07 | Comments (2) | TrackBack

16.03.04

Bilderlose Zeit

Keinen einzigen Film in den letzten drei Tagen gesehen. Schon eigentümlich aber, dass ich sogar bis zu just diesem Moment jetzt auch nicht so sehr das Bedürfnis danach hatte, wie sonst, wenn ich "längere Zeit" nichts sehe.
Zum einen liegt das daran, dass ich die vergangenen zwei Tage über eine einführende Arbeit zur Architektur der Gotik und ihren Zusammenhang mit der scholastischen Bewegung für meinen Kunstkurs angefertigt habe, zum anderen gab mir der zweite Film von Bruno Dumont, L'Humanité, so viele Anregungen zur Reflexion, dass die Sehnsucht nach neuen Eindrücken eher gering bliebt. Auch das kann mal ein schönes Gefühl sein.
Spätestens morgen aber wieder mehr Bilder, bitte.

Posted by Janis at 21:21 | Comments (0) | TrackBack

Sergei Parajanov im TV

Zwar ein später Hinweis, jedoch besser als keiner:

3Sat erinnert nachher ab 22:25 Uhr an Sergei Parajanov, der am 18. März 80 Jahre alt geworden wäre.
Gezeigt wird zunächst der neuere (2001) Dokumentarfilm Sergej Paradjanov: Mein ist die Welt der Schönheit und im Anschluss daran Parajanovs berühmtester Film: Sayat Nova (Die Farbe des Granatapfels, 1968).

Parajanov: Einer von den Filmemachern, bei denen ich nie gedacht hätte, dass man sie mal im hiesigen Fernsehen zu sehen bekäme.

Posted by Janis at 21:09 | Comments (1) | TrackBack

15.03.04

Früher Frühling

Ich mag diese lauen ersten Frühlingstage im Jahr.
Irgendwo sah ich vor einiger Zeit ein Gemälde. Ich weiß nicht mehr von wem, wie es hieß oder von wann es war. Mittleres 19. Jahrhundert vielleicht, oder auch etwas später. Es zeigte jedenfalls eine Marktszene und man konnte geradezu die Temperaturen fühlen - ein entschiedener, aber eben doch nur schleierartig im leichtesten Ton aufgetragener Hauch aus letzter Kälte - wenn es denn ein Frühlingsbild war - lag darüber. Oder aber auch einer von letzter Wärme, im Fall einer Ansiedlung der Szenerie im spätesten Sommer. Die Unbestimmbarkeit (oder zumindest: für mich unbestimmbar) einer exakten Datierung innerhalb des Jahresablaufs macht dieses Bild für mich reicher. Es liegt eine unsagbare Zärtlichkeit des Übergangs darin. Alles allein bestimmt durch einen spezifischen Farbton, der Eis und Sonnenwärme gleichermaßen zu tangieren scheint. Alles hier scheint zu warten auf die Verfestigung eines Zustandes. Dazwischen liegt eine unzweifelhafte Erotik.

Posted by Janis at 01:35 | Comments (0) | TrackBack

12.03.04

Dieses Bild mit den Leichensäcken

gestern morgens, als es im frühstücksfernsehen 16 oder 30 tote waren, gestern mittags, als es auf spiegel online 170 tote waren, gestern abends, als es in den spätnachrichten 197 tote waren mit der prognose, dass es nachts über 200 tote werden würden, heute morgen, als es 198 tote waren. wie einem nichts einfällt, wie einem keine wörter, keine empfindungen, keine vernunft mehr beistehen, wie jede analyse, jede vermutung, jedes bild, jede information nichts mehr auslöst in einem. nichts, schwärze, decken, die über zerfetzte körper geworfen werden, nichts, schwärze. wie es einen nicht mehr interessiert, was damit gezeigt und gesagt werden wollte, wie es einen nicht mehr interessiert, wer die bomben gezündet hat, denn die einen feinde der menschheit sind wie die anderen. wie man sich, egal, schwärze, decken, die über zerfetzte körper geworfen werden, schwärze, nichts. jetzt, da es bei usa today 198 tote sind, jetzt, da die body counts in schon längeren abständen kommen.

(Quelle: sofa)

Posted by Janis at 19:35 | Comments (0) | TrackBack

AR U 547

Vorhin wegen großer Eile wohl seltsame Schuhe angezogen.
Jedenfalls dann mit deutlich quietschendem Schuhwerk inmitten von arbeitenden, lesenden, konzentrierten Menschen minutenlang in der Bibliothek an den Regalen des Architekturbereichs auf und ab gelaufen, um ein Buch zu finden, dessen Unterbringung sich mir am Ende, also nach dem Finden, beim besten Willen nicht logisch erschließen wollte.

Dann noch von einer jungen Dame an der Ortsleihe zu hören bekommen, dass John James' monumentales Photographienwerk The Creation of Gothic Architecture I: The Evolution of Foliate Capitals, 1170-1250 trotz seiner Auflistung im Online-Katalog nicht verfügbar sei.
Egal. Ich hätt's wohl auch nicht mehr tragen können.

Posted by Janis at 19:22 | Comments (0) | TrackBack

11.03.04

Norman McLaren

mclaren.bmp

Pure, unverwindbare Gier.

Posted by Janis at 01:53 | Comments (0) | TrackBack

08.03.04

Freie Sicht

Nach einem kleinen Defekt mit der Halterung muss ich seit heute auf hoffentlich nur kurze Zeit ohne Vorhänge vor dem Fenster auskommen.
Selten habe ich mich mehr ausgeliefert gefühlt.

Dafür gibt es auf dieser ungarischen Seite das Thema aus der Musik zu Die Werckmeisterschen Harmonien als legalen MP3-Download.

Außerdem: Heute in der Buchhandlung ein wenig in dieser neuen Edelausgabe von The Complete Costume History geblättert. Kann ich mich immer kaum dran sattsehen. Noch weniger am etwa 10 Kilogramm schweren Leonardo Da Vinci. Sämtliche Gemälde und Zeichnungen, das daneben lag.

Posted by Janis at 21:12 | Comments (4) | TrackBack

07.03.04

Das Kameraauge

Gerade am Stück (!) fünf Spam-eMails erhalten mit dem Absender "Sandra Black", dem Betreff "Hello" und der Message "You don't need a camera to watch me".

Posted by Janis at 21:59 | Comments (0) | TrackBack

06.03.04

screeninglog

Ich habe mir ein Weblog in Form eines "screeninglog" eingerichtet, in welchem ich zu jedem Film, den ich sehe, einen kurzen Kommentar schreibe.
Orientiert habe ich mich dabei an zwei amerikanischen screeninglogs, dem von Jeremy Heilman bei moviemartyr und von Jaime N. Christley im filmwritten magazine.

Mein screeninglog.

Posted by Janis at 17:29 | Comments (0) | TrackBack

04.03.04

Theaterprobleme

Man kennt das Gefühl, dass einem an bestimmten Orten, die man an einem bestimmten Punkt seines Lebens aufsuchen muss, die Gesichter bekannt vorkommen, obwohl man sicher sein kann, sie nicht zu kennen.
Manchmal gefällt mir der Gedanke daran, dass es vielleicht eine Art himmlisches Kabinett an immergleichen Personen und Gesichtern gibt, die in solchen Situationen nur für mich aufzutreten haben.

Posted by Janis at 19:23 | Comments (0) | TrackBack

02.03.04

Shimizu

Das Berliner Arsenal-Kino zeigt gegenwärtig zwölf Filme von Hiroshi Shimizu. Wie seine Kollegen und Weggefährten Naruse und Ozu war auch Shimizu ein langjähriger Regisseur bei Shochiku und wurde von Mizoguchi so beschrieben:

Leute wie Ozu und ich bringen Filme durch harte Arbeit zustande, aber Shimizu ist ein Genie.

(Quelle)

Eine Rezension zu Shimizus Film Hachi no su no Kodomotachi (Children of the Beehive, 1948) von Ekkehard Knörer kann hier gelesen werden.


Ich brauche eine BahnCard.

Posted by Janis at 23:42 | Comments (0) | TrackBack