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      <title>cyclad-z</title>
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      <language>de</language>
      <copyright>Copyright 2008</copyright>
      <lastBuildDate>Wed, 12 Sep 2007 22:32:29 +0100</lastBuildDate>
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         <title>Hölderlin, Heidegger, Abbado</title>
         <description>Irgendwann im letzten Monat war ich für eine Nacht in London, um Claudio Abbado zu hören. Eigentlich natürlich: Um Mahlers Dritte Sinfonie zu hören, mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado im Rahmen der BBC Proms. Aber letztlich doch: Um Claudio Abbado zu hören. 
Es schien mir jedenfalls alles erneut zu passen, zu der Arbeit, die ich schreibe über Hölderlin und Heideggers &quot;Der Ister&quot;-Vorlesung von &apos;42, aus der heraus ich die Essenz des heideggerschen Schweigens zum Unsagbaren dieser Jahre zu destillieren suche. Dass der Genozid einfach keinen Platz, falsch: keine Relevanz hat im Denken Heideggers nach der &quot;Kehre&quot;. Dass auch die &quot;Endlösung&quot; nur ein Stück Metaphysik, eine weitere &quot;verborgene Geschichte&quot; des Abendlandes ist. 
Egal. Vielleicht arbeitet gerade Abbado mit dem, was Heidegger (zumindest gemäß Lacoue-Labarth) nicht sehen möchte: Hölderlins &quot;caesura&quot;, die geschichtliche Atemlosigkeit inmitten des Strömens von Zeit. Die Zeit, die hier mitdirigiert wird, dann doch wieder ganz im Sinne Heideggers, als &quot;Entbreitung der verfügten Weile&quot;. Der Moment, über den es unmessbar aber doch real zu ver-fügen gilt: hier wird er, so scheint es mir, eingeschrieben in Abbados Sicht dieser &quot;Klassiker&quot;, die - gleich dem Strömen des Isters (d.i. der Donau) und des Rheins bei Hölderlin / Heidegger - hier wahrlich zu den Ahnungsvollen und Schwindenden zu werden scheinen. Dann sehe ich einige Tage später ein Porträt von Abbado im Fernsehen. Dass Hölderlin ein &quot;Begleiter&quot; ist, sagt er. Und dass er sich auf eine Berghütte zurückziehe, um dort den Sinn der Dinge wiederzufinden. Ah, denke ich mir und: Ah. Und denken muss ich wieder an Abbados Brahms Dritte, im Mai, hier in Berlin. Als die Zeit zum Strom wurde und in den Sekunden zwischen Schlussakkord und Applaus etwas geschah...</description>
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         <pubDate>Wed, 12 Sep 2007 22:32:29 +0100</pubDate>
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         <title>bühne | Faust - A Punchdrunk Production (21 Wapping Lane, London)</title>
         <description><![CDATA[<div align="justify">Das von einem meterhohen Stahltor abgeschirmte Industriegebäude im Londoner Docklands-Distrikt Wapping an diesem frühen Abend im Sonnenschein zu erreichen, hätte die völlige Tristesse, die die Gegend in jenem strömenden Regen vor sich herschob vielleicht auch nicht mehr aufzulockern gewusst.<br><br>
Die Besuchergruppe, in die wir eingeteilt wurden, steht alsbald in einem von Heizungsrohren durchzogenen kleinen Raum und ein junger Mann verteilt Handzettel, auf denen die Faust-Tragödie im erweiterten Goethe'schen Sinne zusammengefasst und die Personenkonstellation skizziert wird. Wir werden in eine Bar geführt, gehalten im Stil der amerikanischen Fünfziger, ein Mann und eine Frau necken sich. Die Frau verteilt Masken an uns, die Besucher des "Theaters" (der Performance, ihrer Bar), sagt, sie seien "zur Identifizierung der Besucher untereinander und zur Anonymisierung". Dann stehen wir, unsere Masken tragend, in einem Fahrstuhl und erleben, wie ein Freiwilliger aus dem Zuschauerkreis im obersten Stock mit einem Stoß in den Rücken allein in völlige Dunkelheit entlassen wird, die Türen hämmernd zuschlagen und man den Rest von uns zwei Etagen tiefer aus dem Aufzug hetzt. Wir bemerken nach einigen Minuten, dass sich vom ersten Moment an Parellelhandlungen auf allen Etagen zu entwickeln scheinen - ein Theater der individuellen Entscheidungen, individuellen Erfahrungen. Einige Schauspieler verlieren wir schon aus dem Blick: eben noch tanzten sie ekstatisch in einem heruntergekommenen Café, dann eilen sie weiter, fluchend, kaum verständlich schreiend hintereinander her über einen Marktplatz, auf dem ein Priester die Öffnung der Hölle und die Nichtigkeit aller menschlichen Werke in die Dunkelheit der riesigen, verlassenen Lagerräume von 21 Wapping Lane hinausbrüllt. Die Zuschauer rennen hinter den Schauspielern her, vergessen sich selbst, rempeln und schlagen die Türen. Wir können nicht immer Schritt halten - zu groß ist die Versuchung, stehen zu bleiben und die Wunder an völlig schwindligmachender, labyrinthischer Original- und Theaterarchitektur zu betrachten, in Räume zu gehen, auf Betten zu sitzen, in Schubladen zu kramen, in Notizbüchern zu lesen. Später, wenn alles schon vorbei ist, wird man uns sagen, es sei durchaus vorgesehen, dass man als Zuschauer nicht alles verfolgen könne - dass man sich entscheiden muss, ob man sich letztlich um einen einigermaßen kohärenten "Handlungsverlauf" bemüht, oder ob man all das, diesen ganzen Kosmos auf fünf Etagen verfallenem Stauraum nebst Treppenhäusern, Aufzügen und unzähligen Räumen (von der Größe einer Lagerhalle, bis hin zu solchen kaum ausladender als Abstellkammern) eigenständig erkundet und alles, was geschieht, in Form quasi-separater Installationen und Performances wahrnimmt. <br><br>
Wir entscheiden uns für bestimmt annähernd anderthalb der auf drei Stunden angesetzten Performance für letzteres und ich finde mich zwischenzeitlich in einem winzigen dunklen Raum, an dessen anderer Seite im Licht einer Nachttischlampe eine Frau steht, am ganzen Leib zitternd, irgendwo zwischen Angst und Erregung. Ich kann ihr Gesicht nicht sehen, auch dann nicht, als ich mich bis auf vierzig Zentimeter vor sie stelle - ihren bebenden Körper betrachte ich einige Momente lang, dann gehe ich, fühle mich unangemessen zudringlich. Als ich weitergehe kommt es in einer Bar ("Auerbach's", sic) einige Räume weiter zur Eskalation: zwei Männer in Trenchcoats schlagen sich, ich stehe zu nah dran, werde selbst fast umgestoßen, als einer von beiden mir entgegenfällt. Überhaupt die Zuschauer: Seltsames geschieht hier mit ihnen, die sie den ganzen Abend über unter ihren Masken bleiben, sobald sie in das Geschen eingebunden werden. Ein androgyn wirkender junger Mann mit rasiertem Schädel und nachtschwarzen Augen, ich identifiziere ihn als Mephisto, umschleicht da einmal einige Zuschauer, mit denen er nach einer größeren "Szene" (was geschah, wissen wir nicht - wir waren auf unserem Weg hineingeraten) in einem Diner allein zurückgelassen worden war. Er streichelt sie, riecht an ihnen und als er eine sehr hübsche junge Zuschauerin an ihrem Hals sanft aber entschieden gegen eine Wand drückt, öffnet diese kaum sichtbar ein kleinwenig den Mund und ihre Lider verdunkeln den Augenspalt ihrer Maske. <br><br>
Vieles gibt es hier, was ich mir stundenlang ansehen wollen würde: Etwa jene bizarre Walpurgisnacht-Tanzveranstaltung, in die ich hineingerate, als ich eine Doppeltür aufdrücke, hinter der betäubend laute Musik und farbige Lichter beben: Eine große Schar Zuschauer hat sich schon um eine Tanzfläche versammelt, auf der einige der Darsteller wie Derwische wirbeln, immer wieder einige der Umstehenden einbeziehend. So manch einer stolpert eher vor sich hin, als dass er tanze, andere gehen aber für einen Moment völlig in dieser "Rolle" auf und im flackernden Licht läuft Schweiß unter den weißen Schnabelmasken hervor. Wunderschön ist das und ich möchte bleiben und es lange, sehr lange ansehen - aber ich werde fortgerissen, als eine Szene in diese Szene einbricht, einige der Tänzer hinausgezogen werden. Das mag es vielleicht generell sein, das Atemberaubendste an <em>Punchdrunk's Faust</em>: Jene perfekt ausbalancierte Synchronizität und Interkonnektivität scheinbar separater Ereignisse. Die ständige, oft entscheidende Frage des Zuschauers: bleibe ich stehen oder sitzen bei den Zurückgelassenen, oder gehe ich mit denen, die das Geschehen verlassen haben? Manches Mal haben wir unfassbar schöne Einzelszenen (eine vor einem Mikrofon Chansons darbietende Bardame, eine singende und klatschende Prozession religiöser Aktivisten in einem wohl den Harz heraufbeschwörenden Waldstück) stehen-, einfach fallengelassen, um etwas zu verfolgen, was wir als einen Strang zusammengehöriger Handlungen auszumachen meinten. Vielen schien es so zu gehen - ganze Zuschauerzüge unterschiedlichster Größen, oft "angeführt" von einem oder zwei Schauspielern oder auch einfach nur alleine erkundendermaßen unterwegs, liefen durcheinander, sammelten sich an unterschiedlichen Ort und kamen dann doch wieder zufällig in größeren Szenen zusammen, bis auch noch größere Räume nahezu gefüllt waren. <br><br>
Ganz am Ende dann hatte sich doch irgendwie noch (ganz konventionell, möchte man fast meinen) die größte Schar des Abends im einer abgedunkelten Halle im Keller (alle Linien dieser Produktion führen nach unten, führen in die Hölle) eingefunden, in deren Mitte eine Art Käfig aufgestellt war. Die anschließende Szene ist in ihrer faschistoiden Optik aus Industrial-Beleuchtung und gestählten, vor Schweiß glänzenden Männerkörpern berstend vor Gewalt: Zwei Darsteller, einer davon derjenige, den ich früher am Abend als Mephisto ausgemacht hatte, stehen sich gegenüber. Dieser Mephisto also beginnt den anderen jungen Mann zu entkleiden, bis er gänzlich nackt ist, setzt ihn auf auf einen Stuhl und weinend, schreiend, lässt er sich auf ihn fallen, wieder und wieder, bis der andere mit dem Stuhl durchbricht und regungslos am Boden liegen bleibt. Mephisto greift nach einem Seil, das von der Decke herabhängt, zieht sich daran hoch und beginnt, Kreise zu schwingen über den Köpfen der Zuschauer, immer größer werdend, bis er irgendwann in der Dunkelheit unter der Decke verschwindet, lauernd, in vier, fünf Metern Höhe zwischen den Rohren sitzend wie ein Raubtier, das sich vor sich selber fürchtet. Dann völlige Dunkelheit und von denjenigen, die den Weg bis hierher gemacht haben, ihn gefunden haben: Minutenlanger Jubel. Man ist wieder angekommen im Theater: Zuschauer, Darsteller und Dargestelltes sind wieder dreierlei. Nur der Mephisto-Schauspieler verlässt seine Rolle nicht: Beim Herausgehen aus einer Seitentür starrt er jedem Dabeigewesenen glühend in die Augen. Nach einem oft sprachlos machenden Abend versuche ich, zurückzuschauen.</div> ]]></description>
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         <pubDate>Tue, 03 Apr 2007 04:07:14 +0100</pubDate>
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         <title>Budapest</title>
         <description><![CDATA[<img alt="budapest1.jpg" src="http://www.je-b.de/budapest1.jpg" width="600" height="450" /><br>
<img alt="budapest.jpg" src="http://www.je-b.de/budapest.jpg" width="500" height="666" />]]></description>
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         <pubDate>Fri, 09 Mar 2007 02:51:51 +0100</pubDate>
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         <title>Zur Endlichkeit der Algorithmen</title>
         <description><![CDATA[Das <a href="http://grandbuffet.at/endlichkeit-der-algorithmen.mov">Video</a> von Friedrich Kittlers Vortrag auf der Transmediale: Die Endlichkeit der Algorithmen.]]></description>
         <link>http://www.je-b.de/2007/03/zur_endlichkeit_der_algorithme.html</link>
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">ausgesuchtes und zugefallenes</category>
        
        
         <pubDate>Fri, 09 Mar 2007 02:40:13 +0100</pubDate>
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         <title>film| Babel, Flandres</title>
         <description><![CDATA[<i>Babel</i> (Alejandro González Iñárritu, USA 2006)

Kühn, dieser Grundentwurf, mit dem der Film zündet: Da trägt jemand sein Gewehr durch die marrokanische Wüste, um es zu verkaufen. Die Technik, die hier in die Welt getragen wird, schafft vor allem eines: das Ende der Unmittelbarkeit und die Zerlegung und Auffächerung eines Prozesses, dessen Ende nicht mehr absehbar wird. Wenn es zu Beginn von "Babel" in prometheischem Tonfall heißt, mit dem Gewehr könne auf drei Kilometer genau geschossen werden, ist damit auch vorgezeichnet, was den Film gleichsam erdrückend, wie auch penetrant macht: wer auf drei Kilometer Entferntes schießt, sieht nicht unbedingt, was er trifft. Wo die Technik Netze aufspannt, die sich verselbständigen, werden Schuld und persönliche Verantwortung irrelevant. "Babel" zeigt das eindrücklich, nachdrücklich, überausdrücklich und wird, jenseits von seiner von der ersten bis zur letzten Minute aufrecht erhaltenen Atmosphäre von Verzweiflung über den Lauf der Dinge, eigentlich nur in solchen Momenten berührend, in denen er seinen Figuren zutraut, sich zu stellen. Iñárritu wartet damit bis zum allerletzten Moment und wird bis dahin, aller Meisterschaft der Konstruktion zum Trotz, zunehmend langweilig.

<i>Flandres</i> (Bruno Dumont, Frankreich 2006)

Dumonts vierter Film erzählt seine Geschichte vom Kriege her: im Modus des "Etwas-wird-geschehen-sein" und es ist erschreckend, wie sehr sich alles bewahrheiten soll, was das Kriegsfilmgenre auffährt: da wird vergewaltigt, kastriert, hingerichtet, zurückgelassen. Dazwischengeschnitten: stumpfe Gesichter, der Himmel über Flandern, die Felder von Flandern, das Mädchen, das sich - daheimgeblieben, schwanger vom einen, verliebt in den anderen - durchs Dorf vögelt. Ja, es gibt großartige Momente, ja, das Ende berührt in seinem Aufflackern von Zärtlichkeit, ja, die rauhe Physiognomie, die perfekte Abzeichnung dieser Gesichter gegen ihren Hintergrund bleibt wie stets bei Dumont beeindruckend. Aber es sind auch abgenutzte Bilder und alle Bestialitäten, derer der Mensch fähig sein mag, passieren in inflationärer Fülle so vor sich her: Dumonts Krieg ist bloß eine besonders extreme Bebilderung der Ticker-Nachrichten, der er wieder die Geschichte einer einzelnen guten Seele beimischt. Selbst mit dem irrwitzigen "Twentynine Palms" erschien er schon weiter.   ]]></description>
         <link>http://www.je-b.de/2007/01/babel_flandres.html</link>
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">im kino gewesen. geweint.</category>
        
        
         <pubDate>Thu, 04 Jan 2007 02:01:46 +0100</pubDate>
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         <title>U8 -&gt; Hermannplatz</title>
         <description>Ich schaue ihm eine Weile durch das Fenster zwischen den beiden U-Bahn-Wagen zu, die uns trennen und stumm machen für einander: Er scheint mit jemandem zu diskutieren, der grauhaarige Mann Mitte fünfzig mit Schnäuzer und Lederjacke. Irgendwann steht er auf und macht diese niederstreckende Geste mit dem Zeigefinger, wie mancher es vielleicht während einer hitzigen Auseinandersetzung an einem Tisch täte. Am Ende, das heißt: kurz bevor ich aufhöre, zu ihm zu schauen, steht er wieder auf, diesmal gibt er dem jungen, dunkelhaarigen Mann in der weißen Trainingsjacke, der ihm bis dahin gegenüber gesessen hatte, die Hand. Sehr fest, nehme ich an, denn er zieht ihn noch einmal zu sich heran und sagt etwas in der Nähe seines Ohres. Der Typ mit der weißen Jacke steigt dann aus. 
Der Bettelnde in meinem Wagen, dem nie jemand etwas geben möchte, weil er schimpft und schreit, murmelt etwas, das sich anhört wie &quot;Von Gott gesegnet.&quot;</description>
         <link>http://www.je-b.de/2006/12/u8_hermannplatz.html</link>
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">aus einem kaum beschädigten leben</category>
        
        
         <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 09:55:52 +0100</pubDate>
      </item>
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         <title>Alexander Kluge im BE</title>
         <description><![CDATA[Darauf sei kurz verwiesen: Am kommenden Samstag wird Alexander Kluge im Berliner Ensemble aus seinem neuen Buch "Tür and Tür mit einem anderen Leben" lesen: 

<em>Eine Realität, die Menschen vernichtet, ist "wirklich". Eine Wirklichkeit, die sich gegenüber Menschen nicht-menschlich zeigt, wird von ihnen verleugnet: das ist ebenfalls "wirklich". So leben wir notwendig in Parallelwelten: TÜR AN TÜR MIT EINEM ANDEREN LEBEN.</em> (aus dem Vorwort)

Ich werde da sein.]]></description>
         <link>http://www.je-b.de/2006/12/alexander_kluge_im_be.html</link>
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         <pubDate>Mon, 04 Dec 2006 22:54:50 +0100</pubDate>
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         <title>Wiederbelebungsversuche.</title>
         <description>So, ich versuche, das alles hier mal wieder in die Gänge zu bringen. Nach und nach werde ich alte Einträge wieder einstellen, neue schreiben und versuchen, so gut es geht mit dieser eigenwilligen neuen Software zurechtzukommen. 
Ich würde gerne wieder schreiben. Mal sehen, was dabei rumkommt.</description>
         <link>http://www.je-b.de/2006/11/wiederbelebungsversuche.html</link>
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         <pubDate>Wed, 29 Nov 2006 00:06:55 +0100</pubDate>
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         <title>Ein weiteres Märchen</title>
         <description><![CDATA[<p>Es war einmal ein Kind eigensinnig und tat nicht, was seine Mutter haben wollte. Darum hatte der liebe Gott kein Wohlgefallen an ihm und ließ es krank werden, und kein Arzt konnte ihm helfen, und in kurzem lag es auf dem Totenbettchen. <br />

Als es nun ins Grab versenkt und Erde über es hingedeckt war, so kam auf einmal sein Ärmchen wieder hervor und reichte in die Hohe, und wenn sie es hineinlegen und frische Erde darüber taten, so half das nicht, und das Ärmchen kam immer wieder heraus. <br />
Da mußte die Mutter selbst zum Grabe gehn und mit der Rute aufs Ärmchen schlagen, und wie sie das getan hatte, zog es sich hinein, und das Kind hatte nun erst Ruhe unter der Erde.</p>]]></description>
         <link>http://www.je-b.de/2004/02/ein_weiteres_marchen.html</link>
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">axt wider das gefrorene meer</category>
        
        
         <pubDate>Wed, 11 Feb 2004 23:53:19 +0100</pubDate>
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         <title>Das klügste Märchen: &quot;Hans im Glück&quot;</title>
         <description><![CDATA[<p><i>Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm »Herr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu meiner Mutter, gebt mir meinen Lohn«. Der Herr antwortete »Du hast mir treu und ehrlich gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein«, und gab ihm ein Stück Gold, das so groß als Hannsens Kopf war. Hans zog sein Tüchlein aus der Tasche, wickelte den Klumpen hinein, setzte ihn auf die Schulter und machte sich auf den Weg nach Haus. Wie er so dahin ging und immer ein Bein vor das andere setzte, kam ihm ein Reiter in die Augen, der frisch und fröhlich auf einem muntern Pferde vorbei trabte. »Ach«, sprach Hans ganz laut, »was ist das Reiten ein schönes Ding! da sitzt einer wie auf einem Stuhl, stößt sich an keinen Stein, spart die Schuh und kommt fort, er weiß nicht wie.« Der Reiter, der das gehört hatte, hielt an und rief »ei Hans, warum läufst du auch zu Fuß?« »Ich muss ja wohl, da habe ich einen Klumpen heim zu tragen, es ist zwar Gold, aber ich kann den Kopf dabei nicht gerade halten: auch drückt mirs auf die Schulter.« »Weißt du was«, sagte der Reiter, »wir wollen tauschen, ich gebe dir mein Pferd, und du gibst mir deinen Klumpen.« »Von Herzen gern«, sprach Hans, »aber ich sage euch, ihr müsst euch damit schleppen.« Der Reiter stieg ab, nahm das Gold und half dem Hans hinauf, gab ihm die Zügel fest in die Hände und sprach »wenns nun recht geschwind soll gehen, so musst du mit der Zunge schnalzen und 'hopp hopp' rufen«.</p>

<p>Hans war seelenfroh, als er auf dem Pferde saß und so frank und frei dahin ritt. Über ein Weilchen fiels ihm ein, es sollte noch schneller gehen, und fing an mit der Zunge zu schnalzen und »hopp hopp« zu rufen. Das Pferd setzte sich in starken Trab, und ehe sichs Hans versah, war er abgeworfen, und lag in einem Graben, der die Äcker von der Landstraße trennte. Das Pferd wäre auch durchgegangen, wenn es nicht ein Bauer aufgehalten hätte, der des Weges kam und eine Kuh vor sich her trieb. Hans suchte seine Glieder zusammen und machte sich wieder auf die Beine. Er war aber verdrießlich und sprach zu dem Bauer »es ist ein schlechter Spaß, das Reiten, zumal wenn man auf so eine Mähre gerät wie diese, die stößt und einen herab wirft, dass man den Hals brechen kann, ich setze mich nun und nimmermehr wieder auf. Da lob ich mir eure Kuh, da kann einer mit Gemächlichkeit hinter her gehen und hat obendrein seine Milch, Butter und Käse jeden Tag gewiss. Was gäbe ich darum, wenn ich so eine Kuh hätte!« »Nun«, sprach der Bauer, »geschieht euch so ein großer Gefallen, so will ich euch wohl die Kuh für das Pferd vertauschen.« Hans willigte mit tausend Freuden ein: der Bauer schwang sich aufs Pferd und ritt eilig davon.</p>

<p>Hans trieb seine Kuh ruhig vor sich her und bedachte den glücklichen Handel. »Hab ich nur ein Stück Brot, und daran wird mirs doch nicht fehlen, so kann ich, so oft mirs beliebt, Butter und Käse dazu essen: hab ich Durst, so melk ich meine Kuh und trinke Milch. Herz, was verlangst du mehr?« Als er zu einem Wirtshaus kam, machte er Halt, aß in der großen Freude alles, was er bei sich hatte, sein Mittag- und Abendbrot, rein auf und ließ sich für seine letzten paar Heller ein halbes Glas Bier einschenken. Dann trieb er seine Kuh weiter, immer nach dem Dorfe seiner Mutter zu. Die Hitze war drückender, je näher der Mittag kam, und Hans befand sich in einer Heide, die wohl noch eine Stunde dauerte. Da ward es ihm ganz heiß, so dass ihm vor Durst die Zunge am Gaumen klebte. »Dem Ding ist zu helfen«, dachte Hans, »jetzt will ich meine Kuh melken und mich an der Milch laben.« Er band sie an einen dürren Baum, und stellte, da er keinen Eimer hatte, seine Ledermütze unter: aber so sehr er sich auch bemühte, es kam kein Tropfen Milch zum Vorschein. Und weil er sich ungeschickt dabei anstellte, so gab ihm das ungeduldige Tier endlich mit einem der Hinterfüße einen solchen Schlag vor den Kopf, dass er zu Boden taumelte und eine zeitlang sich gar nicht besinnen konnte, wo er war.</p>

<p>     <br />
   <br />
Glücklicher Weise kam gerade ein Metzger des Weges, der auf einem Schubkarren ein junges Schwein liegen hatte. »Was sind das für Streiche!« rief er und half dem guten Hans auf. Hans erzählte, was vorgefallen war. Der Metzger reichte ihm seine Flasche und sprach »da trinkt einmal, und erholt euch. Die Kuh will wohl keine Milch geben, das ist ein altes Tier, das höchstens noch zum Ziehen taugt oder zum Schlachten«. »Ei, ei«, sprach Hans, und strich sich die Haare über den Kopf, »wer hätte das gedacht! es ist freilich gut, wenn man so ein Tier ins Haus abschlachten kann, was gibts für Fleisch! aber ich mache mir aus dem Kuhfleisch nicht viel, es ist mir nicht saftig genug. Ja, wer so ein junges Schwein hätte! das schmeckt anders, dabei noch die Würste.« »Hört, Hans«, sprach der Metzger, »euch zu Liebe will ich tauschen und will euch das Schwein für die Kuh lassen.« »Gott lohn euch eure Freundschaft!« sprach Hans und übergab ihm die Kuh, und ließ sich das Schweinchen vom Karren losmachen und den Strick, woran es gebunden war, in die Hand geben.</p>

<p>Hans zog weiter und überdachte, wie ihm doch alles nach Wunsch ginge: begegnete ihm ja eine Verdrießlichkeit, so würde sie doch gleich wieder gut gemacht. Es gesellte sich danach ein Bursch zu ihm, der trug eine schöne weiße Gans unter dem Arm. Sie boten einander die Zeit, und Hans fing an von seinem Glück zu erzählen und wie er immer so vorteilhaft getauscht hätte. Der Bursch sagte ihm, dass er die Gans zu einem Kindtaufschmaus brächte. »Hebt einmal«, fuhr er fort und packte sie bei den Flügeln, »wie schwer sie ist, die ist aber auch acht Wochen lang genudelt worden. Wer in den Braten beißt, muss sich das Fett von beiden Seiten abwischen.« »Ja«, sprach Hans und wog sie mit der einen Hand, »die hat ihr Gewicht, aber mein Schwein ist auch keine Sau.« Indessen sah sich der Bursch nach allen Seiten ganz bedenklich um, schüttelte auch wohl mit dem Kopf. »Hört«, fing er darauf an, »mit eurem Schweine mags nicht so ganz richtig sein. In dem Dorfe, durch das ich gekommen bin, ist eben dem Schulzen eins aus dem Stall gestohlen worden; ich fürchte, ich fürchte ihr habts da in der Hand. Sie haben Leute ausgeschickt, und es wäre ein schlimmer Handel, wenn sie euch mit dem Schweine erwischten: das geringste ist, dass ihr ins finstere Loch gesteckt werdet.« Dem guten Hans ward bang; »ach Gott«, sprach er »helft mir aus der Not, ihr wisst hier herum besser Bescheid, nehmt mein Schwein da und lasst mir eure Gans«. »Ich muss schon etwas aufs Spiel setzen«, antwortete der Bursche, »aber ich will doch nicht Schuld sein, dass ihr ins Unglück geratet.« Er nahm also das Seil in die Hand und trieb das Schwein schnell auf einem Seitenweg fort: der gute Hans aber ging, seiner Sorgen entledigt, mit der Gans unter dem Arme der Heimat zu. »Wenn ichs recht überlege«, sprach er mit sich selbst, »habe ich noch Vorteil bei dem Tausch: erstlich den guten Braten, hernach die Menge von Fett, die herausträufeln wird, das gibt Gänsefettbrot auf ein Vierteljahr: und endlich die schönen weißen Federn, die lasse ich mir in mein Kopfkissen stopfen und darauf will ich wohl ungewiegt einschlafen. Was wird meine Mutter eine Freude haben!«</p>

<p>Als er durch das letzte Dorf gekommen war, stand da ein Scherenschleifer mit seinem Karren: sein Rad schnurrte und er sang dazu</p>

<p>»Ich schleife die Schere und drehe geschwind,<br />
und hänge mein Mäntelchen nach dem Wind.«</p>

<p>Hans blieb stehen und sah ihm zu; endlich redete er ihn an und sprach »euch gehts wohl, weil ihr so lustig bei eurem Schleifen seid«. »Ja«, antwortete der Scherenschleifer, »das Handwerk hat einen güldenen Boden. Ein rechter Schleifer ist ein Mann, der, so oft er in die Tasche greift, auch Geld darin findet. Aber wo habt ihr die schöne Gans gekauft?« »Die hab ich nicht gekauft, sondern für mein Schwein eingetauscht.« »Und das Schwein?« »Das hab ich für eine Kuh gekriegt.« »Und die Kuh?« »Die hab ich für ein Pferd bekommen.« »Und das Pferd?« »Dafür hab ich einen Klumpen Gold, so groß als mein Kopf, gegeben.« »Und das Gold?« »Ei, das war mein Lohn für sieben Jahre Dienst.« »Ihr habt euch jederzeit zu helfen gewusst«, sprach der Schleifer, »könnt ihrs nun dahin bringen, dass ihr das Geld in der Tasche springen hört, wenn ihr aufsteht, so habt ihr euer Glück gemacht.« »Wie soll ich das anfangen?« sprach Hans. »Ihr müsst ein Schleifer werden, wie ich; dazu gehört eigentlich nichts als ein Wetzstein, das andere findet sich schon von selbst. Da hab ich einen, der ist zwar ein wenig schadhaft, dafür sollt ihr mir aber auch weiter nichts als eure Gans geben; wollt ihr das?« »Wie könnt ihr noch fragen«, antwortete Hans, »ich werde ja zum glücklichsten Menschen auf Erden: habe ich Geld, so oft ich in die Tasche greife, was brauche ich da länger zu sorgen?« reichte ihm die Gans hin und nahm den Wetzstein in Empfang. »Nun«, sprach der Schleifer und hob einen gewöhnlichen schweren Feldstein, der neben ihm lag, auf, »da habt ihr noch einen tüchtigen Stein dazu, auf dem sichs gut schlagen lässt und ihr eure alten Nägel gerade klopfen könnt. Nehmt hin und hebt ihn ordentlich auf.«</p>

<p>Hans lud den Stein auf und ging mit vergnügtem Herzen weiter; seine Augen leuchteten vor Freude, »ich muss in einer Glückshaut geboren sein«, rief er aus, »alles was ich wünsche, trifft mir ein, wie einem Sonntagskind.« Indessen, weil er seit Tagesanbruch auf den Beinen gewesen war, begann er müde zu werden: auch plagte ihn der Hunger, da er allen Vorrat auf einmal in der Freude über die erhandelte Kuh aufgezehrt hatte. Er konnte endlich nur mit Mühe weiter gehen und musste jeden Augenblick Halt machen; dabei drückten ihn die Steine ganz erbärmlich. Da konnte er sich des Gedankens nicht erwehren, wie gut es wäre, wenn er sie gerade jetzt nicht zu tragen brauchte. Wie eine Schnecke kam er zu einem Feldbrunnen geschlichen, wollte da ruhen und sich mit einem frischen Trunk laben; damit er aber die Steine im Niedersitzen nicht beschädigte, legte er sie bedächtig neben sich auf den Rand des Brunnens. Darauf setzte er sich nieder und wollte sich zum Trinken bücken, da versah ers, stieß ein klein wenig an, und beide Steine plumpsten hinab.</p>

<p>     <br />
   <br />

Hans, als er sie mit seinen Augen in die Tiefe hatte versinken sehen, sprang vor Freuden auf, kniete dann nieder und dankte Gott mit Tränen in den Augen, dass er ihm auch diese Gnade noch erwiesen und ihm auf eine so gute Art und ohne dass er sich einen Vorwurf zu machen brauchte, von den schweren Steinen befreit hätte: das einzige wäre ihm nur noch hinderlich gewesen. »So glücklich wie ich«, rief er aus, »gibt es keinen Menschen unter der Sonne.« Mit leichtem Herzen und frei von aller Last sprang er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter war.</i></p>

<p>(Quelle: <a href="http://www.gluecksarchiv.de/inhalt/hans.htm">Das Glücksarchiv</a>)  </p>]]></description>
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">axt wider das gefrorene meer</category>
        
        
         <pubDate>Wed, 11 Feb 2004 23:47:35 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Im Fernsehen</title>
         <description><![CDATA[<p>Heute, um 23:50 Uhr auf Sat.1, <i>News & Stories</i><br />
Alexander Kluge im Gespräch mit Dr. Ulrike Sprenger zum Thema "Die Wahrheit der Märchen / Über Heimkehr aus der Fremde, den Tod des Hähnchens und das kürzeste Märchen der Welt"</p>

<p>Als ich Frau Dr. Sprenger (Autorin des <i>Proust ABC</i>) zuletzt bei <i>News & Stories</i> sah, sprach sie über das Pariser Horrortheater <i>Grande Guignol</i> und seine Verbindungen zum Theater der Aufklärung. Die Entwicklung des Gesprächs war überaus spannend.</p>

<a name="more"></a>]]></description>
         <link>http://www.je-b.de/2004/02/im_fernsehen.html</link>
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">ausgesuchtes und zugefallenes</category>
        
        
         <pubDate>Sun, 08 Feb 2004 23:55:33 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title></title>
         <description><![CDATA[<p>With some frustration I've just noticed that the editors at <a href="http://www.24framespersecond.com">24framespersecond.com</a> have apparently stopped updating their great website which had always been committed to offer a serious and thoughtful approach to film as an art form. </p>

<p>Here's what the say verbatimly on their site:</p>

<p><i>24framespersecond.com has been put on hiatus indefinitely, and will not be featuring new content in the foreseeable future. Please browse our archive of hundreds of movies, film topics, festivals, lists, cities and weblinks.</i></p>

<p><br />
That's really sad as this was one of only a few sites on the web where you could find out in detail why <a href="http://www.24framespersecond.com/writings/writing.php?writing=supermanholyfamily">Superman is actually a Christ figure</a>.</p>]]></description>
         <link>http://www.je-b.de/2004/02/with_some_frustration_ive_just_1.html</link>
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                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">ausgesuchtes und zugefallenes</category>
        
        
         <pubDate>Sat, 07 Feb 2004 00:00:44 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Im Rücken</title>
         <description><![CDATA[<p>Seltsam, dass wenn man einmal im Kino nicht auf seinem üblichen Platz, sondern sehr viel weiter vorne sitzt, man unweigerlich das Gefühl hat, von sich selbst von hinten beobachtet zu werden.  </p>

<p>Aber für die größere Nähe zur restaurierten <i>Playtime</i>-Fassung nimmt man dieses ungute Gefühl natürlich in Kauf.</p>]]></description>
         <link>http://www.je-b.de/2004/02/im_rucken.html</link>
         <guid>http://www.je-b.de/2004/02/im_rucken.html</guid>
                  <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">im kino gewesen. geweint.</category>
        
        
         <pubDate>Thu, 05 Feb 2004 00:04:09 +0100</pubDate>
      </item>
      
   </channel>
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