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  <title>cyclad-z</title>
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  <tagline>Did you know that there are emus in the Île-de-France?</tagline>
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  <copyright>Copyright (c) 2006, Janis</copyright>
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    <title>Man in black and white</title>
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    <dc:subject>aus einem kaum beschädigten leben</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>Ich bin ihm zweimal begegnet, dem bislang kuriosesten Menschen in meiner Berliner Zeit. Er ist vielleicht so Ende fünfzig, ist ganz in schwarz gekleidet und trägt bei jedem Wetter wie es scheint einen locker um die Schultern geworfenen Schal, einen sehr klassischen Herrenhut und eine daraufgesteckte Sonnenbrille. Ungeniert raucht er auch in der U-Bahn. Wie eine Film-Noir-Figur lässt er den Zigarettenstummel im Mundwinkel wippen.<br />
Er sitzt neben mir in Bahn, als ihn ihn zum ersten Mal antreffe. Eine Frau uns gegenüber sieht er kurz an, dann holt er einen Bleistift aus seiner Jackentasche - so einen schwarz-gelben von Faber, den klassischsten Bleistift dieser Erde. Perfekt angespitzt. Er hält ihn horizontal in die Luft und sagt nur: "Ein Raumschiff. Ein Raumschiff." Dann, der Dame zugewandt: "Aber wissen Sie, ein Bleistift, der riecht nach etwas. Ja. Ein Computer dagegen, riecht nach nichts." Demonstrativ hält er sich den Bleistift unter die Nase. Dann, als der Zug in die Station einfährt, steht er auf und stößt etwas aus, das wie "Geschmacklose Welt!" klingt und macht sich davon. Für einen Moment wirkt es, als würde man einem großen alten Mann des Theaters bei der Arbeit zusehen. </p>

<p>Als ich ihm zum zweiten Mal begegne, das war am vergangenen Freitag, da hatte es in einer Wohnung im Erdgeschoss gebrannt und wir standen auf der Straße, während die Feuerwehr einen älteren Mann aus eben dieser Wohnung befreite (demzufolge, was ich gehört habe, geht es ihm den Umständen entsprechend gut - aus dem Krankenhaus ist er wieder entlassen). Irgendwann drehe ich mich zur Straße um und da steht er wieder vor mir. Angezogen wie bei unserer ersten "Begegnung", diesmal jedoch mit einem kleinen Photoapparat ausgestattet, mit dem er - und ich möchte es schwören: es war kein Augenblick aus diesem Jahrzehnt - hier und da ein paar Bilder macht. Er kommt auf mich zu, fragt, was denn geschehen sei. Ich gebe ihm mit einem Halbsatz Auskunft. Mit Bogart'schem Zynismus meint er dann: "Das erinnert mich immer an einen Gangsterfilm aus den 60er-Jahren. Von Samuel Fuller." - "Welchen?", frage ich. - "<em>Underworld U.S.A.</em> heißt der. Da gibt es eine Szene, da fliegt ein Auto in die Luft und einer meint dann nur: Hey, hast du mal Feuer?", und er hält mir seine fast ganz heruntergebrannte Zigarette hin, lachend. <br />
Wir können wieder ins Haus und während ich meine Wohnung, in die durchs Treppenhaus ebenfalls ein wenig Rauch gestiegen war, lüfte, denke ich darüber nach, welche Geschichte wohl hinter diesem Mann liegt. Vielleicht war er ja mal ein "extra" in einem Fuller-Film. Lange, bevor er zu einer von vielen Skurrilitäten wurde, hier in Berlin-Wedding. </p>]]>
      
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    <title>Dialog aus Les Signes von Eugène Green</title>
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    <summary type="text/plain">MOTHER How do you go about searching? MAN You&apos;ve got to look at the world. She glances at the street before turning again towards the man. MOTHER The world simply passes by. MAN It&apos;s going somewhere. MOTHER And you? MAN...</summary>
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    <dc:subject>im kino gewesen. geweint.</dc:subject>
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      <![CDATA[<p><em>MOTHER<br />
How do you go about searching?<br />
MAN<br />
You've got to look at the world.<br />
She glances at the street before turning again towards the man.<br />
MOTHER<br />
The world simply passes by.<br />
MAN<br />
It's going somewhere.<br />
MOTHER<br />
And you?<br />
MAN<br />
I follow the world.<br />
MOTHER<br />
Where to?<br />
MAN<br />
I hope it will be where I want go.<br />
</em></p>

<p><i>Le Pont des Arts</i> war wahrscheinlich das Schönste, was ich letztes Jahr im Kino gesehen habe und vielleicht besteht ja auch Grund zu der Hoffnung, dass man irgendwann einmal <i>Les Signes</i> ansichtig wird, der diese Woche in Cannes läuft. </p>]]>
      
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    <title>nachmittag, fu-campus</title>
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    <modified>2006-05-06T08:13:30Z</modified>
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    <dc:subject>aus einem kaum beschädigten leben</dc:subject>
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      <![CDATA[<p><img alt="DSC00148k.jpg" src="http://www.je-b.de/archives/DSC00148k.jpg" width="400" height="300" /> <br><br />
<img alt="DSC00149k.jpg" src="http://www.je-b.de/archives/DSC00149k.jpg" width="300" height="400" /></p>]]>
      
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    <title>Ich sitze...</title>
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    <summary type="text/plain">dort ganz oben in der StaBi, wo die Mathematik und die anderen Naturwissenschaften untergebracht sind und man das Klickern von den Laptop-Tasten aus dem Tal unten nur noch ganz entfernt wahrnimmt. Ich lese zum ersten Mal Die Enden der Parabel...</summary>
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      <![CDATA[<p>dort ganz oben in der StaBi, wo die Mathematik und die anderen Naturwissenschaften untergebracht sind und man das Klickern von den Laptop-Tasten aus dem Tal unten nur noch ganz entfernt wahrnimmt. Ich lese zum ersten Mal <i>Die Enden der Parabel</i> für ein Seminar bei Friedrich Kittler, der uns sagt, er müsse eigentlich längst kein Pynchon-Seminar mehr anbieten, hätte aber trotzdem Spaß daran. Ich sitze da und lese und denke: Slothrops Reise durch die Toilette, ja. </p>]]>
      
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    <title>endless highway &amp; sunrise</title>
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    <modified>2006-03-16T23:26:35Z</modified>
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    <dc:subject>theater of banalities</dc:subject>
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      <![CDATA[<p><img alt="DSC00096k.jpg" src="http://www.je-b.de/archives/DSC00096k.jpg" width="450" height="337" /><br></p>

<p><img alt="DSC00097k.jpg" src="http://www.je-b.de/archives/DSC00097k.jpg" width="400" height="300" /><br />
</p>]]>
      
    </content>
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    <title>berlin blues (I)</title>
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    <modified>2006-03-07T13:25:46Z</modified>
    <issued>2006-03-07T14:21:50+01:00</issued>
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    <dc:subject>theater of banalities</dc:subject>
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      <![CDATA[<p><img alt="DSC00060.JPG" src="http://www.je-b.de/archives/DSC00060.JPG" width="350" height="466" /> <br><br />
<img alt="DSC00076.JPG" src="http://www.je-b.de/archives/DSC00076.JPG" width="350" height="466" /></p>]]>
      
    </content>
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    <title>Self-Defence with a Walking-stick</title>
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    <modified>2006-03-04T14:48:31Z</modified>
    <issued>2006-03-04T15:46:02+01:00</issued>
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    <created>2006-03-04T14:46:02Z</created>
    <summary type="text/plain">The Different Methods of Defending Oneself with a Walking-Stick or Umbrella when Attacked under Unequal Conditions part I part II...</summary>
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    <dc:subject>ausgesuchtes &amp; zugefallenes</dc:subject>
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      <![CDATA[<p><em>The Different Methods of Defending Oneself with a Walking-Stick or Umbrella when Attacked under Unequal Conditions</em></p>

<p><a href="http://ejmas.com/jnc/jncart_barton-wright_0200.htm">part I</a><br />
<a href="http://ejmas.com/jnc/jncart_barton-wright_0400.htm">part II</a></p>]]>
      
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    <title>So Yong Kim: In Between Days</title>
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    <modified>2006-02-14T00:34:37Z</modified>
    <issued>2006-02-14T00:40:58+01:00</issued>
    <id>tag:www.je-b.de,2006:/mtblog/1.401</id>
    <created>2006-02-13T23:40:58Z</created>
    <summary type="text/plain">Vielleicht beginnt man mit dem Schluss. Vielleicht funktioniert dieser Film in seiner tiefen Traurigkeit und Verschränkung nur, wenn man ihn von diesem Schluss her betrachtet. Vielleicht ist es aber auch nur das seltsame Gefühl, eigentlich bis zu den letzten Sekunden...</summary>
    <author>
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    <dc:subject>im kino gewesen. geweint.</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>Vielleicht beginnt man mit dem Schluss. Vielleicht funktioniert dieser Film in seiner tiefen Traurigkeit und Verschränkung nur, wenn man ihn von diesem Schluss her betrachtet. Vielleicht ist es aber auch nur das seltsame Gefühl, eigentlich bis zu den letzten Sekunden keinen großen Film gesehen zu haben.<br />
"In Between Days" ist jedenfalls nicht der "coming of age"-Film, für den ich ihn halten wollte und wohl auch keiner über die Schwierigkeiten einer Immigration oder "urban claustrophobia", wie ihn scheinbar seine Ausführenden verstanden wissen wollen.<br />
Kaum einem Film, den ich zuletzt sah, gelang jedenfalls ein so schmerzlich-präziser Kommentar über die Körperlichkeit. Die Körperlichkeit, die ein Horror sein kann, weil sie eine so starke Artikulation darstellt, zu stark vielleicht für ein heranwachsendes  Mädchen wie Aimie, die als Koreanerin allein mit ihrer Mutter in Kanada lebt. Sie zumindest liebt einen Jungen, ebenfalls Koreaner und vielleicht etwas älter als sie selbst, der ihr aber nur Freundschaft entgegenbringen kann. Trotzdem fragt er, ob sie das nicht mal ausprobieren wollen, mit dem Sex. "Everyone's doing it", meint er und  spielt das Spiel von der Pubertät, das Aimie als eben solches gar nicht mitgehen möchte: Sie ist noch zu sehr Kind für ein Verständnis von Nähe, die auch an sich selbst und bloß so einfach gefallen kann und schon zu sehr Frau, um noch von den meisten Menschen ihrer Welt ganz "kindlich" geliebt zu werden, also gleichsam mit einer unangefochtenen Deckung zwischen körperlicher Zärtlichkeit und Zuneigung. Hierin liegt die Brutalität des Films, die fürchterliche Einsamkeit, die mitschwingt, irgendwo auch dann, wenn Aimies Mutter, die sich herausputzt, um Männern zu gefallen, in der Nacht zu Hause auf dem Sofa liegt und leise weint. Dies alles ist dem Film ganz selbstverständlich: dass allein geweint wird, dass Aimie zwar im Türrahmen steht, ihrer Mutter dabei zusieht, sich ihr aber körperlich nicht nähert; dass der Junge, der Aimies sehr viel tiefere Zuneigung nicht erwidern kann, sie nicht trotzdem, aus Freundschaft, aus Mitgefühl vielleicht in den Arm nehmen kann, nachdem sie ihm - wir wissen es nicht, wir sehen es nicht - wohl sagt, dass sie ihn liebe. <br />
Berührungen tauschen die Figuren dieses Films kaum aus - sie scheinen irgendwie bedrohlich, denn wer sich auf sie einlässt, läuft Gefahr, ihrer ihnen gegebenen Intensität, der diese Figuren gar nicht gerecht werden können, zu erliegen und daran zu verzweifeln. Wenn es dann doch einmal jenseits eines "Spiels" geschieht, dann entlädt es sich in Gewalt: Die Ohrfeige, die die Mutter Aimie ins Gesicht schlägt, nachdem diese ihr sagte, sie sehe mit all dem Makeup aus wie eine Hure. Und ja, der Schluss, mit dem ich nun doch nicht begonnen habe. Aimie schläft hier auf einer Party mit einem deutlich älteren Mann. Wir sehen auch das nicht und alles wäre falsch, wäre es gezeigt worden. Was wir erleben ist wie sie für einen kurzen Moment im Bett herumalbern, wie er sie fragt, ob sie vielleicht eine Zigarette oder von Bier möchte, das er trinkt, wie er sich wieder anzieht und den Raum verlässt. In Aimies Augen liegt dabei etwas. Ein Zerfallenes, das Ende einer Kindheit, das Ende auch eines ganz bestimmten Gefüges von ebenso ganz bestimmt belegten Zeichen. Die Zuneigung, die sie gesucht hat, ist an jenem Punkt am weitesten entfernt und am fürchterlichsten "realisiert", an dem sie eigentlich ihren deutlichsten Ausdruck erfährt. Das Schwarz der sofort folgenden Blende ist die tapferste Art, diesen Film enden zu lassen. <br />
 </p>]]>
      
    </content>
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    <title>Frau Elsner,</title>
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    <modified>2006-02-09T23:35:51Z</modified>
    <issued>2006-02-10T00:35:07+01:00</issued>
    <id>tag:www.je-b.de,2006:/mtblog/1.400</id>
    <created>2006-02-09T23:35:07Z</created>
    <summary type="text/plain">die schallend aufkreischt und in die Kamera blökt: &quot;Manchmal möchte man auch autistisch sein.&quot;...</summary>
    <author>
      <name>Janis</name>
      
      <email>janisel-bira@web.de</email>
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    <dc:subject>furcht und zittern</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>die schallend aufkreischt und in die Kamera blökt: "Manchmal möchte man auch autistisch sein."</p>]]>
      
    </content>
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    <title>Das Heidegger-Lied</title>
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    <modified>2006-01-22T13:05:55Z</modified>
    <issued>2006-01-22T14:00:56+01:00</issued>
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    <created>2006-01-22T13:00:56Z</created>
    <summary type="text/plain">Wahrscheinlich ist das schon überall hinlänglich bekannt, aber bei meiner Beschäftigung mit Heideggers &quot;Der Ursprung des Kunstwerkes&quot; im Rahmen eines Essays bin auf diese Vertonung einiger... zentraler Begriffe in Heideggers Philosophie gestoßen. Sehr, sehr eindringlich....</summary>
    <author>
      <name>Janis</name>
      
      <email>janisel-bira@web.de</email>
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    <dc:subject>ausgesuchtes &amp; zugefallenes</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.je-b.de/mtblog/">
      <![CDATA[<p>Wahrscheinlich ist das schon überall hinlänglich bekannt, aber bei meiner Beschäftigung mit Heideggers "Der Ursprung des Kunstwerkes" im Rahmen eines Essays bin auf <a href="http://ontology.buffalo.edu/smith/heidegger/">diese Vertonung</a> einiger... zentraler Begriffe in Heideggers Philosophie gestoßen. Sehr, sehr eindringlich.</p>]]>
      
    </content>
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    <title>&quot;Mild und leise...&quot;</title>
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    <modified>2006-01-12T01:03:48Z</modified>
    <issued>2006-01-12T00:01:59+01:00</issued>
    <id>tag:www.je-b.de,2006:/mtblog/1.398</id>
    <created>2006-01-11T23:01:59Z</created>
    <summary type="text/plain"> Birgit Nilsson (1918-2006) Ihre Stimme, mühelos gleißend über dem im x-fachen Forte daherdonnernden Bayreuther Orchester im Liebestod auf Karl Böhms 66er-&quot;Tristan&quot;. Das ist es....</summary>
    <author>
      <name>Janis</name>
      
      <email>janisel-bira@web.de</email>
    </author>
    <dc:subject>d-moll-konnotiertes</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.je-b.de/mtblog/">
      <![CDATA[<p><img alt="birgit44.jpg" src="http://www.je-b.de/archives/birgit44.jpg" width="150" height="184" /><br></p>

<p>Birgit Nilsson (1918-2006)<br />
Ihre Stimme, mühelos gleißend über dem im x-fachen Forte daherdonnernden Bayreuther Orchester im Liebestod auf Karl Böhms 66er-"Tristan". Das ist <em>es</em>.</p>]]>
      
    </content>
  </entry>
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    <title>Wo wir schon einmal von Photos reden</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.je-b.de/archives/000397.html" />
    <modified>2006-01-07T23:05:58Z</modified>
    <issued>2006-01-08T00:04:53+01:00</issued>
    <id>tag:www.je-b.de,2006:/mtblog/1.397</id>
    <created>2006-01-07T23:04:53Z</created>
    <summary type="text/plain">Ein weiterer ganz lieber Mensch meines Lebens ist nun auch unter das flickernde Volk gegangen....</summary>
    <author>
      <name>Janis</name>
      
      <email>janisel-bira@web.de</email>
    </author>
    <dc:subject>ausgesuchtes &amp; zugefallenes</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.je-b.de/mtblog/">
      <![CDATA[<p>Ein weiterer ganz lieber Mensch meines Lebens ist nun auch <a href="http://www.flickr.com/photos/whiteperfumeonly">unter das flickernde Volk gegangen</a>.</p>]]>
      
    </content>
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    <title>&quot;Argh&quot;, machte er</title>
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    <modified>2006-01-05T12:40:43Z</modified>
    <issued>2006-01-05T13:38:40+01:00</issued>
    <id>tag:www.je-b.de,2006:/mtblog/1.396</id>
    <created>2006-01-05T12:38:40Z</created>
    <summary type="text/plain">und sprach: &quot;Wer hat die Knusperstufe verstellt?&quot;...</summary>
    <author>
      <name>Janis</name>
      
      <email>janisel-bira@web.de</email>
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    <dc:subject>furcht und zittern</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>und sprach: "Wer hat die Knusperstufe verstellt?"</p>]]>
      
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    <title>Vom Lachen auf den Gesichtern</title>
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    <modified>2005-12-31T14:40:40Z</modified>
    <issued>2005-12-31T15:06:39+01:00</issued>
    <id>tag:www.je-b.de,2005:/mtblog/1.395</id>
    <created>2005-12-31T14:06:39Z</created>
    <summary type="text/plain">Ein Verweis, der mir sehr am Herzen liegt, führt mit seiner Erlaubnis auf die Homepage eines lieben Freundes, der von August an bis jetzt vor kurzem in Kairo Station gemacht hatte und von dort (nebst einem wunderbaren Weblog, das ich...</summary>
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      <name>Janis</name>
      
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    <dc:subject>ausgesuchtes &amp; zugefallenes</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>Ein Verweis, der mir sehr am Herzen liegt, führt mit seiner Erlaubnis auf die Homepage eines lieben Freundes, der von August an bis jetzt vor kurzem in Kairo Station gemacht hatte und von dort (nebst einem wunderbaren <a href="http://www.derwegunddasziel.blogspot.com/">Weblog</a>, das ich längst einmal hätte verlinken sollen) vor allem <a href="http://jnv2.jura.tu-dresden.de/~mo1/persoenliches/aegypten2005.html">ganz alltägliche Photos</a> von Menschen mitgebracht hat. Viele dieser Bilder sind für mich nicht weniger als ein kleines Wunder, erzählen ganz nebenher vom Glück auf der Welt zu sein und betrachten voller Liebe und Erstaunen die Schönheit eines Menschengesichts. Glück, das ist hier ein Kinderlachen.</p>

<p><em>The first image he told me about was of three children on a road in Iceland, in 1965. He said that for him it was the image of happiness and also that he had tried several times to link it to other images, but it never worked.</em> <br />
- aus <em>Sans Soleil</em> von Marker</p>]]>
      
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    <title>.... und da war alles tot.</title>
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    <modified>2005-12-31T01:05:05Z</modified>
    <issued>2005-12-31T02:02:20+01:00</issued>
    <id>tag:www.je-b.de,2005:/mtblog/1.394</id>
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    <summary type="text/plain">Von dem Tode des Hühnchens Auf eine Zeit ging das Hühnchen mit dem Hähnchen in den Nußberg, und sie machten miteinander aus, wer einen Nußkern fände, sollte ihn mit dem andern teilen. Nun fand das Hühnchen eine große große Nuß,...</summary>
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    <dc:subject>axt wider das gefrorene meer</dc:subject>
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      <![CDATA[<p><em>Von dem Tode des Hühnchens</p>

<p>Auf eine Zeit ging das Hühnchen mit dem Hähnchen in den Nußberg, und sie machten miteinander aus, wer einen Nußkern fände, sollte ihn mit dem andern teilen. Nun fand das Hühnchen eine große große Nuß, sagte aber nichts davon und wollte den Kern allein essen. Der Kern war aber so dick, daß es ihn nicht hinunterschlucken konnte und er ihm im Hals stecken blieb, daß ihm angst wurde, es müßte ersticken. Da schrie das Hühnchen 'Hähnchen, ich bitte dich lauf, was du kannst, und hol mir Wasser, sonst erstick ich.' Das Hähnchen lief, was es konnte, zum Brunnen und sprach 'Born, du sollst mir Wasser geben; das Hühnchen liegt auf dem Nußberg, hat einen großen Nußkern geschluckt und will ersticken.' Der Brunnen antwortete 'lauf erst hin zur Braut und laß dir rote Seide geben.' Das Hähnchen lief zur Braut 'Braut, du sollst mir rote Seide geben: rote Seide will ich dem Brunnen geben, der Brunnen soll mir Wasser geben, das Wasser will ich dem Hühnchen bringen, das liegt auf dem Nußberg, hat einen großen Nußkern geschluckt und will daran ersticken.' Die Braut antwortete 'lauf erst und hol mir mein Kränzlein, das blieb an einer Weide hängen.' Da lief das Hähnchen zur Weide und zog das Kränzlein von dem Ast und brachte es der Braut, und die Braut gab ihm rote Seide dafür, die brachte es dem Brunnen, der gab ihm Wasser dafür. Da brachte das Hähnchen das Wasser zum Hühnchen, wie es aber hinkam, war dieweil das Hühnchen erstickt, und lag da tot und regte sich nicht. Da ward das Hähnchen so traurig, daß es laut schrie, und kamen alle Tiere und beklagten das Hühnchen; und sechs Mäuse bauten einen kleinen Wagen, das Hühnchen darin zum Grabe zu fahren; und als der Wagen fertig war, spannten sie sich davor, und das Hähnchen fuhr. Auf dem Wege aber kam der Fuchs 'wo willst du hin, Hähnchen?' 'Ich will mein Hühn chen begraben.' 'Darf ich mitfahren?'</p>

<p>'Ja, aber setz dich hinten auf den Wagen, vorn könnens meine Pferdchen nicht vertragen.'</p>

<p>Da setzte sich der Fuchs hintenauf, dann der Wolf, der Bär, der Hirsch, der Löwe und alle Tiere in dem Wald. So ging die Fahrt fort, da kamen sie an einen Bach. 'Wie sollen wir nun hinüber?' sagte das Hähnchen. Da lag ein Strohhalm am Bach, der sagte 'ich will mich quer darüberlegen, so könnt ihr über mich fahren.' Wie aber die sechs Mäuse auf die Brücke kamen, rutschte der Strohhalm aus und fiel ins Wasser, und die sechs Mäuse fielen alle hinein und ertranken. Da ging die Not von neuem an, und kam eine Kohle und sagte 'ich bin groß genug, ich will mich darüberlegen, und ihr sollt über mich fahren.' Die Kohle legte sich auch an das Wasser, aber sie berührte es unglücklicherweise ein wenig, da zischte sie, verlöschte und war tot. Wie das ein Stein sah, erbarmte er sich und wollte dem Hähnchen helfen, und legte sich über das Wasser. Da zog nun das Hähnchen den Wagen selber, wie es ihn aber bald drüben hatte, und war mit dem toten Hühnchen auf dem Land und wollte die andern, die hintenauf saßen, auch heranziehen, da waren ihrer zuviel geworden, und der Wagen fiel zurück, und alles fiel miteinander in das Wasser und ertrank. Da war das Hähnchen noch allein mit dem toten Hühnchen, und grub ihm ein Grab und legte es hinein, und machte einen Hügel darüber, auf den setzte es sich und grämte sich so lang, bis es auch starb; und da war alles tot.</em></p>

<p>- Gebrüder Grimm</p>]]>
      
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